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Sie hatten einen Bierdeckel im Briefkasten?

Klingt komisch – ist aber so. 🍺

Ich möchte mit Ihnen ins Gespräch kommen – über Themen, die uns im Dresdner Westen direkt betreffen. Eines davon ist unser Polizeirevier Dresden-West und sein Gebäude an der Julius-Vahlteich-Straße.

Darum geht’s:
Im Polizeigebäude und im Revier leisten knapp 200 Polizisten täglich ihren Dienst – zuständig für 121 Quadratkilometer mit rund 150.000 Einwohnern im gesamten Dresdner Westen. Gerade Gorbitz profitiert seit Jahren von der Nähe des Reviers: Durch kurze Fahrtwege ist die Polizei bei Einsätzen meist schnell vor Ort. Das ist wichtig – denn Gorbitz hat im Vergleich zu anderen Stadtteilen eine höhere Kriminalitätsrate.

Ich habe große Wertschätzung für die Arbeit unserer Polizei. Tag und Nacht, oft unter schwierigen Bedingungen, setzen sich die Kolleginnen und Kollegen für unsere Sicherheit ein. Ihre schnelle Präsenz kann entscheidend sein, um Straftaten zu verhindern oder rasch aufzuklären.

Das Problem:
Das Gebäude an der Julius-Vahlteich-Straße ist seit Jahren stark sanierungsbedürftig. Der Freistaat Sachsen ist Eigentümer und trägt die Verantwortung für die Landespolizei. Die Frage ist: Kann das jetzige Polizeigebäude saniert werden?

👉 Das jetzige Gebäude mit Grundstück ist für die Zukunftsaufgaben zu klein und selbst wenn man es sanieren wöllte, bräuchte die Polizei für die Bauzeit ein teures Interimsgebäude. Das muss alles genau geprüft und abgewogen werden. Genau in dieser Phase läuft das Projekt derzeit. Ich setze mich deswegen dafür ein, dass geprüft wird, ob ein besser geeigneter Standort in Gorbitz gefunden werden kann.

Für mich steht fest:
Die Polizei muss auch künftig baulich sichtbar und rund um die Uhr präsent in Gorbitz bleiben – nicht irgendwo im Dresdner Westen.

Keine falschen Hoffnungen wecken:
Bauvorhaben dieser Art dauern oft viele Jahre. Für das Polizeirevier Gorbitz stehen wir noch ganz am Anfang. Bürger und Polizisten brauchen also noch Geduld auf dem Weg zu einem frischen Reviergebäude. Vor 2029 wird wahrscheinlich nicht gebaut.

Haben Sie Fragen oder Ideen:
Schreiben Sie mir gerne an hitzig@felix-hitzig.de.

Übrigens, was haben wir für den Dresdner Westen denn seit der Landtagswahl schon erreicht?
Beispielsweise: Der Weiterbetrieb des Elbamare konnte für den Dresdner Westen gesichert werden und das BSZ für Agrarwirtschaft und Ernährung in Altroßthal hat nach 30 Jahren des Wartens kürzlich die Zusage für den Beginn der Planungen zur Sanierung erhalten (allein die Vorplanung wird rund eine halbe Million Euro kosten). Es gibt noch viele kleine und große Themen im Dresdner Westen. Packen wir es an!